Schmitt-Kreiselpumpen: Pionierarbeit bei der Entwicklung von Kunststoff-Pumpen

Mit dem richtigen Produkt in die richtigen Industrien

Als Helmuth Schmitt 1964 Schmitt-Kreiselpumpen gründete, waren Kunststoffe, die sich für den Bau von Chemiepumpen eignen, noch relativ junge Produkte. Schmitt erkannte, wie nur wenige andere Konstrukteure, früh den enormen Nutzen von Kreiselpumpen aus Kunststoff für die Chemieindustrie wie für die aufstrebende Produktion von Computerhardware und die Kernforschung.

Die Industriezweige, denen Schmitt seine besondere Beachtung schenkte, stellten aber schon damals hohe Anforderungen an ihre Lieferanten und an deren Produkte. Schmitt versuchte nicht, konkurrierende Pumpenhersteller zu kopieren, sondern ging einen anderen Weg: In Bezug auf ihre Eigenschaften und insbesondere auf ihre vermeintliche Haltbarkeit sollten seine Pumpen die Anwender ad hoc überzeugen.

Werksgelände 1970

Einmal Schmitt – immer Schmitt

Haltbarkeit als Strategie

Nicht zuletzt durch die kontinuierliche Präsentation der Schmitt-Pumpen auf internationalen Messen verbreitete sich der Ruf der Produkte schon nach wenigen Jahren: Sie erfüllten offensichtlich alle Qualitätskriterien, die von den anspruchsvollen Abnehmern gefordert wurden. Spätestens, als der Markt verinnerlicht hatte, dass sie deutlich überdurchschnittlich lange ohne Störung laufen, etablierte sich bei vielen Kunden von Schmitt-Kreiselpumpen die Auffassung »einmal Schmitt – immer Schmitt«. Auf dieser soliden Vertrauensbasis kann sich das Unternehmen bis heute auf seine Produkt und deren Innovation konzentrieren, anstatt einen mühsamen Wettbewerb zu betreiben.

Wie für die Kunden aus der Industrie hat »Verfügbarkeit« auch für Schmitt zwei Bedeutungen: Ausfallsicherheit und Lieferfähigkeit. In bestehenden Anlagen sollen Stillstände wegen einer Schmitt-Pumpe ausgeschlossen sein, für die Planung und Inbetriebnahme neuer Anlagen sind Geschwindigkeit und Termintreue bei der Lieferung von Pumpen so wichtig wie die Gewissheit, dass diese auch für die Ersatzteilversorgung gelten.

Neu erfinden, was eine Pumpe kann

Sei es mit der Entwicklung neuer Baureihen, der stetigen Arbeit an der Zuverlässigkeit unserer Pumpen, dem Einsatz immer besserer, auf neue Anforderungen ausgelegter Materialien und zuletzt der Entwicklung und Einführung der Neolution NHM, der effizientesten Pumpe ihrer Klasse: Schmitt hat über die Jahre ein ums andere Mal neu erfunden, was eine Kreiselpumpe leisten kann. Der Gründer Helmuth Schmitt, seine Nachfolger und die gesamte Mannschaft in Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service haben dies geschafft, weil sie fachkompetent und konzentriert an einer gemeinsamen Idee gearbeitet haben. Heute würde man vielleicht sagen: Sie waren im Flow.

Mit »Reinventing flow« gehen wir noch einen Schritt weiter. Natürlich wissen wir, dass sich »Flow« – im Sinne des Volumenstroms – nicht neu erfinden lässt. Aber erstens haben uns hochgesteckte Ziele immer motiviert und zweitens verstehen wir diesen Claim eben mehrdimensional:

Neu erfinden, was eine Pumpe kann. Und neu erfinden, wie sich ein Team immer wieder dazu in die Lage versetzt.

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